Tourenwagen Legenden im Rahmen der Formel 1 auf dem Nürburgring: tst-Teamchef Thorsten Stadler erringt im Rennen 2 den ersten Saisonsieg.

< Zurück

Groß war die Freude bei tst-Teamchef Thorsten Stadler, als ihm beim zweiten Rennen der Tourenwagen Legenden im Rahmen des FORMEL 1 ARAMCO GROSSER PREIS DER EIFEL 2020 TWL-Sponsor und -Teilnehmer Jens Moetefindt den Siegerpokal überreichte. Mit seiner AMG Mercedes C-Klasse setzte sich Stadler im 30-minütigen Rennen vor 13.500 Zuschauern rund um den Nürburgring gegen Kasper Aaskov im Opel Calibra V6 4×4 durch. Über Platz drei freute sich Jörg Hatscher, ebenfalls mit einer C-Klasse aus der DTM/ITC unterwegs. Die Tabellenführung verteidigte Gerbert Luttikhuis mit Platz drei in der Klasse 2.

Von Platz zwei aus gestartet, setzte sich Stadler beim Start an die Spitze, musste sich dann aber im zweiten Umlauf nach einem Getriebeproblem zunächst Aaskov im Calibra geschlagen geben. Ein kurzer Reset am High-Tech-Boliden aus den Neunzigern brachte die C-Klasse wieder in Schwung. In Runde sieben übernahm er erneut die Führung von Aaskov und gab die bis ins Ziel nicht mehr ab. Am Calibra beeinträchtigte die Fahrt des Dänen ebenfalls ein Getriebeproblem.

In der Klasse 4 war der Kampf zwischen den beiden Renault-Piloten Björn Wiebe und Alexander Schmidt diesmal vorzeitig beendet. Schmidt rutschte mit Bremsproblemen eingangs der Ford-Kurven ins Kiesbett und löste damit eine Safetycar-Phase aus. Prominenter Fahrer war Bernd Mayländer, der das originale Formel-1-Safetycar von 2006 pilotierte, das bei den Tourenwagen Legenden bei jedem Rennen mit dabei ist.

Spannend war die Entscheidung in der Klasse 2. Der Belgier Tim de Vos verwies mit seinem Nissan Skyline R32 GT-R die beiden Mercedes-Piloten Josef Krings und Gerbert Luttikhuis auf die Plätze. Verantwortlich dafür, dass der Niederländer seinen Vortagessieg nicht wiederholen konnte, waren Bremsprobleme. In der Klasse 3 setzte sich Leif Christensen mit seinem Ford Sierra RS 500 Cosworth in der letzten Kurve gegen Mark Verhaegh durch, der mit seinem BMW M3 E30 das Samstagsrennen für sich entschied.

Die Meisterschaft bei den Tourenwagen Legenden spitzt sich langsam, aber sicher zu. Bei noch vier ausstehenden Rennen sind sowohl die Positionen in der Gesamtwertung als auch in den vier Klassen noch nicht in Stein gemeißelt. Luttikhuis führt das Tableau mit 150 Punkten vor Christensen (143 Punkte) an. Dahinter belegt Aaskov Rang drei (125 Punkte), Mercedes-Pilot Roland Jakobs ist Vierter (103 Punkte) vor Hatscher auf fünf (91 Punkte).

Spannend war die Entscheidung in der Klasse 2. Der Belgier Tim de Vos verwies mit seinem Nissan Skyline R32 GT-R die beiden Mercedes-Piloten Josef Krings und Gerbert Luttikhuis auf die Plätze. Verantwortlich dafür, dass der Niederländer seinen Vortagessieg nicht wiederholen konnte, waren Bremsprobleme. In der Klasse 3 setzte sich Leif Christensen mit seinem Ford Sierra RS 500 Cosworth in der letzten Kurve gegen Mark Verhaegh durch, der mit seinem BMW M3 E30 das Samstagsrennen für sich entschied.

Die Meisterschaft bei den Tourenwagen Legenden spitzt sich langsam, aber sicher zu. Bei noch vier ausstehenden Rennen sind sowohl die Positionen in der Gesamtwertung als auch in den vier Klassen noch nicht in Stein gemeißelt. Luttikhuis führt das Tableau mit 150 Punkten vor Christensen (143 Punkte) an. Dahinter belegt Aaskov Rang drei (125 Punkte), Mercedes-Pilot Roland Jakobs ist Vierter (103 Punkte) vor Hatscher auf fünf (91 Punkte).

Text: Tourenwagen Legenden, Patrik Koziolek

Fotografie: Tourenwagen Legenden, Friedemann Bayer

– acht ausgesuchte Aufnahmen von Friedemann Bayer in der Galerie –

1

/